Sicherheit durch Haftpflichtschutz

Gegen jedes Malheur gefeit – Sicherheit durch Haftpflichtschutz

Wer einem Dritten einen Schaden zufügt, ist grundsätzlich in voller Höhe für die daraus resultierenden Kosten haftbar. Vor dem finanziellen Ruin schützt eine Haftpflicht Versicherung, so dass sie zwingend erforderlich ist. Es besteht bei vielen Gesellschaften die Möglichkeit, durch die Vereinbarung einer moderaten Selbstbeteiligung einen vergünstigten Versicherungsschutz zu erhalten.

Was zahlt die Haftpflichtversicherung?

Eine Haftpflichtversicherung leistet, wenn einem Dritten gegenüber fahrlässig ein Schaden zugefügt wurde, viele Verträge schließen die grobe Fahrlässigkeit mit ein. Keine Erstattung erfolgt jedoch, wenn der Schaden an einer gemieteten oder geliehenen Sache verursacht wird. Eine Ausnahme besteht bei Schäden an einer Mietwohnung, welche immer mehr Haftpflicht-Versicherungsgesellschaften bereits in ihre Standardverträge als mitversichert einarbeiten. Ob diese Klausel sich auch auf eine Ferienwohnung bezieht, unterscheidet sich zwischen den einzelnen Gesellschaften jedoch. Eine Haftpflichtversicherung bezieht sich auf eine Familie, so dass Ehepartner und noch nicht volljährige Kinder keinen eigenen Vertrag benötigen. Die Mitversicherung bei den Eltern gilt in der Haftpflichtversicherung auch, wenn volljährige Kinder kein eigenes Einkommen erzielen. Grundsätzlich können unverheiratet zusammenlebende Paare ebenfalls eine gemeinsame Haftpflichtversicherung abschließen. Eine Haftpflichtversicherung gilt in der Regel weltweit, auf dem Markt werden nur wenige Versicherungen mit einer auf Europa begrenzten Gültigkeit angeboten. Das Prozesskostenrisiko zur Abwehr unberechtigter Forderungen trägt die Versicherung. Bei geringeren Schäden entscheiden sich viele Gesellschaften, Prozesse zu vermeiden und umstrittene Forderungen aus Kulanz zu begleichen. Dem Kunden erwächst hieraus kein Nachteil, da ein beglichener Schaden in den meisten Modellen der Privat-Haftpflicht nicht zu einer Beitragserhöhung führt.

Kinder und Gefälligkeitsleistungen

Nicht deliktfähige Kinder sind rechtlich für von ihnen verursachte Schäden nicht haftbar; eine ersatzweise Haftpflicht der Eltern tritt nur ein, wenn diese ihre Aufsichtspflicht schuldhaft verletzt haben. Ebenso ergibt sich aus Gefälligkeitshandlungen keine Verpflichtung zur Schadenersatzleistung. Viele Menschen fühlen sich ungeachtet der Rechtslage jedoch moralisch verpflichtet, für den durch ihre Kinder oder im Rahmen einer eigenen Gefälligkeitshandlung verursachten Schaden aufzukommen und bezahlen die Kosten selbst. Die meisten Haftpflicht Versicherungen haben diese Problematik erkannt und bieten gegen einen geringen Aufschlag die Mitversicherung dieser moralischen Haftpflicht an. Es ist sinnvoll, eine entsprechende Klausel zu vereinbaren, da sie hohe Kosten oder Ärger mit

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